+30 % Umsatz, +206 % im Modehandel: Was die Wiesn-Zahlen über Events als Umsatzmotor zeigen

+30 % Umsatz, +206 % im Modehandel: Was die Wiesn-Zahlen über Events als Umsatzmotor zeigen

Das Oktoberfest läuft – und die Kassen klingeln. Nicht nur auf der Theresienwiese, sondern in der ganzen Stadt München. Visa hat anonymisierte Transaktionsdaten zum diesjährigen Oktoberfest ausgewertet, und die Ergebnisse sind beeindruckend. Wir schauen uns die Zahlen an – und was sie für dich als Gastronom, Hotelier oder Händler bedeuten, auch wenn du gar nicht in München bist.

+30 % Umsatz – und das ist erst der Anfang

Die Ausgaben in München lagen während der Festwochen des Vorjahres rund 30 Prozent über dem Niveau gewöhnlicher Sommertage. An einzelnen Spitzentagen erreichte das Plus fast 70 Prozent. Das sind keine kleinen Ausschläge – das ist ein Wirtschaftsturbo, der die gesamte Stadt erfasst.

Und der Effekt beginnt nicht erst beim Anstich. Zwei Wochen vor dem offiziellen Start des Oktoberfests verdreifachten sich die mit Visa bezahlten Umsätze im Münchner Modehandel gegenüber einer regulären Sommerperiode nahezu. Konkret: Modehändler verzeichneten zwei Wochen vor der Wiesn einen Umsatzanstieg von 206 Prozent. Dirndl, Lederhose, Trachtenbluse – wer rechtzeitig das passende Sortiment im Regal hat, macht das Geschäft seines Jahres.

Während der Festzeit selbst legten auch Souvenirhändler um 155 Prozent zu. Transport, Hotels und Gastronomie profitierten ebenfalls deutlich von der höheren Nachfrage.

International und kontaktlos – das Zahlungsverhalten der Wiesn-Gäste

Was die Visa-Daten ebenfalls zeigen: Das Oktoberfest wird internationaler. Für 2026 verzeichnen die Flugbuchungen nach München aus dem Asien-Pazifik-Raum ein Plus von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, aus Lateinamerika ein Plus von 23 Prozent. Europa und Nordamerika bleiben die wichtigsten Herkunftsregionen – aber die Welt entdeckt die Wiesn zunehmend für sich.

Und diese Gäste zahlen modern: 94 Prozent der Visa-Transaktionen wurden vor Ort kontaktlos per Karte oder Mobilgerät abgewickelt. Das Volumen der Bargeldabhebungen sank sogar um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wer als Betrieb noch nicht auf kontaktloses Bezahlen setzt, lässt Umsatz liegen. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Kartenumsatz pro Zahlung um elf Prozent – die Menschen geben mehr aus pro Transaktion, wenn das Bezahlen einfach funktioniert.

Tobias Czekalla, Deutschland-Chef bei Visa, bringt es auf den Punkt: „Das Oktoberfest wirkt weit über das Festgelände hinaus. Im Münchner Handel beginnt der Wiesn-Effekt schon vor dem Anstich. Wo viele Menschen aus aller Welt zusammenkommen, muss Bezahlen schnell, einfach und sicher funktionieren."

Was das für dich bedeutet – auch wenn du nicht in München bist

Die Wiesn ist ein Extrembeispiel – aber das Prinzip dahinter gilt überall. Große Events, saisonale Anlässe, Feste und Feiertage sind Umsatzmultiplikatoren. Wer im richtigen Moment das richtige Angebot hat und seinen Betrieb auf erhöhte Nachfrage vorbereitet, gewinnt überproportional.

Was bedeutet das konkret? Erstens: Plane Event-Saisons aktiv. Ob Weihnachtsmarkt, Stadtfest, Karneval oder lokales Volksfest – diese Termine sind keine Zufälle, sondern planbare Umsatzchancen. Zweitens: Stelle sicher, dass dein Kassensystem und dein Zahlungssystem auf Hochbetrieb ausgelegt sind. Kontaktloses Bezahlen ist Standard – und sollte es bei dir auch sein. Drittens: Dein Verbrauchsmaterial muss mithalten. An einem Spitzentag mit 70 % mehr Umsatz willst du keinen Papierstau, keine leere Thermorolle und keinen Kassenstopp.

Und genau da kommen wir ins Spiel

Wir bei rollenheld.de liefern dir hochwertige BPA-freie Thermorollen für alle gängigen Kassensysteme – zuverlässig, in allen Standardgrößen und schnell geliefert. Damit deine Kasse auch dann reibungslos läuft, wenn der Laden brummt. Schau jetzt rein und deck dich für die nächste Hochsaison ein – denn die kommt bestimmt. 🍺🧾

<< Zurück zum Blog